weil du mir bis heute den Atem raubst...

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Ich habe dich kennen gelernt in einer Situation, in der ich noch ein Kind war. Gedanken über die heutigen Konsequenzen dich zu kennen, habe ich mir dabei nicht gemacht...wie auch...ich wusste nicht, was mit uns beiden passieren würde. Wir beide waren im Kopf Kinder, das sagst selbst du...jetzt...aber jetzt ist es zu spät und auch das weißt du. Ich war die jenige von uns beiden, die für uns gekämpft hat, die immer und immer wieder wollte, dass du es verstehst und versuchst dich zu öffnen, mir dein wahres Gesicht zeigst. Tief im Inneren kannte ich dein wahres Gesicht schon längst, aber ich wollte es nicht wahr haben. Du hast dich mit ganzer Kraft zur Wehr gesetzt, wolltest nicht, dass ich sehe wie feige du bist. Irgendwann war auch meine Kraft am Ende und ich ließ dich gehen....
doch verschwunden warst du nie! Du warst immer in meinem Herzen, ich habe immer an dich geglaubt und ich tu es heute noch. Du warst zwar ein bischen mehr als 1 Jahr von meiner Bildfläche verschwunden, doch weg warst du nie! In meinem Herzen bist du fest verankert, du bist trotz all dem, was geschehen ist ein Teil von meinem Leben und wirst es wohl immer sein. Ich weiß, dass ich es tief in dir auch bin! Klar bedeute ich dir wohl nicht mehr genau das wie früher. Bei mir sieht es nicht anders aus. Dennoch verbindet uns eine Menge und genau das schweißt uns zusammen, auch wenn wir oft nichts von einander hören. Du hast mich geprägt, von dem Tag an, an dem ich dich kennen lernte, bis heute, wo ich dich wirklich kenne! In dieser ganzen Laufbahn wurden wir unzertrennlich...auf einer ganz seltsamen Art uns Weise. Ich bin mir sicher das weißt du. 

Wir beide leben in einem nicht sichtbaren Kreis, aus dem wir scheinbar nie fliehen können. Wir haben es versucht, aber wir schaffen es nicht, wir sind zu verbündet...wir sind zu ähnlich... aber doch sehr verschieden...wir sind sehr gegensätzlich...aber doch total gleich. Unsere nicht-beeinflussbare Seele strebt nach etwas, was wir für uns gemeinsam nie bekommen werden. Du denkst jetzt vielleicht nur meine Seele würde danach streben...aber wieso hängst du dann mit drin? Du kannst eben so wenig wie ich fliehen aus diesem mehr oder weniger grausamen Spiel. Auf einer Seite soll es verschwinden, auf der anderen Seite ist es gut so, dass es nicht verschwindet. Sollen wir uns nun dran gewöhnen, dass wir Verbündete sind? Sollen wir uns hingeben? Es spricht viel dagegen. Viele Konsequenzen...aber sind es denn welche? Oder werden sie nur dahingehend von anderen projiziert? Wir können weiterleben wie bisher aber bringt das etwas? Wird es nur überbewertet und sollen sich die anderen doch nicht so haben? Oder machen wir was falsch? Können wir es doch beenden irgendwie? Können wir beide unsere Seelen doch zum schweigen bringen? Geschwiegen haben sie schon eine Zeit lang...doch jetzt reden sie wieder...sie schreien förmlich...wieso kam es wieder zum Ausbruch? Wieso können wir es nicht verhindern? Oder wollen wir es einfach nicht verhindern? Sind wir machtlos oder kampfbereit? Für was kämpfen wir beide eigentlich? 

Eins steht fest...du gehörst zu meinem Leben....aber kann oder soll ich dich von meinem Leben einfach so abschneiden? Wenn ich dich abschneide, gehen dann wohlmöglich all meine Werte, die ich durch dich erlangt habe zugrunde....


CUT....

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